Seite 7 - Kavallo Flippingbook Projekt

Basic HTML-Version

AKTUELL
7
Kavallo 4/2015
Stampfli geht zu Schwizer
Die
Nachwuchsspringreiterin
Emilie
Stampfli hat mit ihren Pferden in den Stall
von Pius Schwizer gewechselt. Dort wird
sie auch die Möglichkeit haben, Pferde von
Pius Schwizer zu reiten und mit ihm zu
trainieren. Die 20-jährige Solothurnerin
wird aber auch die Zusammenarbeit mit
Heidi Hauri fortsetzen, mit der sie schon
seit zehn Jahren trainiert. «Ich sehe den
Wechsel in den Stall von Pius als eine gros-
se Chance. Um in diesem Sport mitzurei-
ten, muss man regelmässig an Turniere
fahren können. Durch die Arbeit bei Pius
bekomme ich gerade diese Möglichkeit, da
ich künftig mehr Pferde zur Verfügung
haben werde. Ich freue mich auch, dass
ich die Zusammenarbeit mit Heidi Hauri
dennoch fortsetzen kann, ihr habe ich
schliesslich so viel zu verdanken!», schreibt
Stampfli auf ihrer Webseite.
Nachwuchstalent Emilie
Stampfli trainiert künftig im
Stall von Pius Schwizer.
Höchstpreis für königlichen Landauer
Alle Erwartungen übertroffen hat die
erste von Bonhams im englischen Ox-
ford durchgeführte Kutschenauktion. Es
wurden nicht nur alle Wagen einer Kut-
schensammlung verkauft, mit einem
Umsatz von 1,6 Mio. Euro wurde auch
ein Spitzenresultat erzielt. Höchstpreis
machte ein Landauer aus königlichem
Besitz: Ein Kunde aus Nordostasien zahl-
te für den Wagen aus viktorianischer
Zeit 343 300 Euro. Die aus einer Privat-
sammlung stammenden Wagen und
Schlitten – ein vergoldeter Prunkschlit-
ten erzielte 43000 Euro – lockten Kun-
den aus der ganzenWelt an.
FEI suspendiert dieVereinigten Arabischen Emirate
Pferde mit gebrochenen Beinen, ge-
fälschte Ergebnisse von Qualifikations-
rennen und Regelverstösse am Laufme-
ter: Die neue Führung der FEI setzt Zei-
chen und reagiert auf die jüngsten Skan-
dale im Endurancesport. In der ersten
Sitzung unter dem neuen Präsidenten
Ingmar de Vos und der neuen General-
sekretärin Sabrina Zeender wurden die
Distanzrennen in den Vereinigten Arabi-
schen Emiraten UAE aus dem FEI-Kalen-
der gestrichen. Kurz darauf gab die FEI
eine noch drastischere Massnahme be-
kannt: die Suspendierung des Nationa-
len Pferdesportverbandes der UAE auf
unbestimmte Zeit. Während dieser Sus-
pendierung dürfen in den UAE keine in-
ternationalen Turniere veranstaltet wer-
den und die Endurance-Reiter aus den
UAE dürfen im Ausland nicht starten.
Die FEI macht die Wiederaufnahme da-
von abhängig, dass sich die FN der UAE
dazu verpflichtet, sämtliche von der FEI
geforderten Massnahmen zum Schutz
des Pferdewohls ebenso einzuhalten
wie die Reglemente und Vorschriften.
Der Schweizerische Verband für Pferde-
sport (SVPS), der die FEI unlängst wieder
aufgefordert hatte, «die Zustände in Du-
bai und Abu Dhabi zu untersuchen und
unverzüglich Massnahmen zu ergrei-
fen», zeigt sich zufrieden: «Mit dieser
Entscheidung haben die FEI und ihr
neuer Präsident Mut bewiesen und sen-
den ein starkes Signal zugunsten des
Wohlbefindens der Pferde.»
Nulltoleranz
imbritischenTurf
Wie «Horse&Hound» berichtet, hat
die British Horseracing Academy auf
die Dopingskandale in jüngster Ver-
gangenheit reagiert und will auf
Druck der European Federation of
Thoroughbred Breeders› Association
imbritischen Rennsport die Nulltole-
ranzgrenze für anabole Steroide ein-
führen. Diese Substanzen, die eine
künstliche Form des männlichen
Hormons Testosteron sind, beschleu-
nigen den Muskelaufbau und ver-
bessern die Regenerationsfähigkeit.
KönigWilliam IV. liess den Reise-
wagen, der lange in den Royal Mews
stand, um 1800 anfertigen.
Foto: Katja Stuppia/Mercedes CSI Zürich
Foto: zvg