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AKTUELL
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Kavallo 1-2/2015
NamenundNotizen
Nationenpreis-Einsätze 2015
Die Schweizer Springreiter-Equipe hat für
2015 folgende vier Nationenpreise-Plätze
für die Finalqualifikation zugeteilt bekom-
men: Nebst dem Heim-CSIO in St. Gallen
sind es die Turniere in Falsterbo (SWE) und
die terminlich sehr unglücklich vor der EM
liegenden Veranstaltungen in Hickstead
(GBR) und Dublin (IRL).
Pause für Jessica Kürten
Wettkampfpause für Jessica Kürten: Sie sei
daran, ihre Karriere neu zu planen und an-
dere Prioritäten zu setzen, erklärte die iri-
sche Springreiterin Jessica Kürten gegen-
über Worldofshowjumping.com. Sie wer-
de sich auf die Ausbildung konzentrieren
und freue sich auf neue Herausforderun-
gen, sagte Kürten.
Cornelissen verletzt
Verletzungspech für die holländische
Dressurreiterin Adelinde Cornelissen: Sie
erlitt kürzlich bei einem Sturz von einem
jungen Pferd eine Fraktur im rechten Bein
und muss als Folge davon eine Wett-
kampfpause einlegen.
Mylord Carthago verabschiedet
Er verhalf Pénélope Leprévost zum Durch-
bruch im grossen Springsport, nun wurde
Mylord Carthago bei den Gucci Masters
aus dem Sport verabschiedet: Dem 14-Jäh-
rigen macht zunehmende Arthrose zu
schaffen. Der weisse Selle-Français-
Hengst, der für die französische Equipe
EM- und WM-Silber gewann, erhielt auf
seiner letzten Ehrenrunde stehende Ovati-
onen vom Pariser Publikum.
Dujardin ist «Sportlerin
des Jahres»
Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gi-
sin ist es in der Schweiz geworden, Eng-
land hat die erfolgreiche Dressurreiterin
Charlotte Dujardin zur «Sportlerin des Jah-
res 2014» gekürt. Die 29-Jährige hatte bei
denWEG 2014 mit Valegro die Dressur do-
miniert und zwei Einzel-Goldmedaillen
gewonnen.
FEI-Amt für Sandra Wiedmer
An der FEI-Generalversammlung wurde
nicht nur ein neuer Präsident gewählt.
Sandra Wiedmer, Generalsekretärin des
SVPS, ist neu Stellvertreterin des Präsiden-
ten der Gruppe I, Argaman Ozgorkey. Kann
er einmal nicht an einer Sitzung teilneh-
men, wird ihn SandraWiedmer vertreten.
Auszeichnung für Queen Elizabeth als echte Pferdefrau
Auf dem Foto wirkt sie «very amused»: Kö-
nigin Elizabeth II. scheint sich über die
Auszeichnung, die ihr FEI-Präsidentin Haya
im Buckingham Palace überreichte, ge-
freut zu haben. DerWeltreiterverband ehr-
te die Monarchin für die Unterstützung,
die sie dem Pferdsport während ihrer lan-
gen Regierungszeit hat zukommen lassen.
Sie erhielt den «FEI Lifetime Achievement
Award», eine Auszeichnung für ihr Lebens-
werk, den die FEI in diesem Jahr zum ers-
ten Mal verliehen hat. Ihr Ehemann, Prinz
Philip, war in den Jahren von 1964 bis 1986
Präsident der FEI, die Queen selber ihr Le-
ben lang dem Pferd verbunden. Ihre ersten
Reitstunden bekam sie im Alter von drei
Jahren, auf den vierten Geburtstag erhielt
sie von ihrem Grossvater König George V.
das Shetland-Pony Peggy. Eines der späte-
ren Lieblingspferde der Queen war die Stu-
te Burmese, die sie 18 Jahre lang im Da-
mensattel zur Parade «Trooping the Co-
lour» ritt. Vom Rennsport ist die Queen
nach wie vor fasziniert: Ihre Rennpferde
galoppierten über 1600 Siege ein. Sie
züchtet ausserdem Shetland-, Highland-
und Fellponys, um deren traditionelle Blut-
linien zu erhalten. «Die Queen ist eine ech-
te Pferdefrau, die immer noch reitet, wann
immer ihr die Staatsgeschäfte genug Zeit
lassen. Ich bin sehr stolz darauf, ihr diesen
Preis überreichen zu dürfen», sagte Prin-
zessin Haya.
Prinzessin Haya überreicht
Queen Elizabeth II. die Auszeichnung
für ihr Lebenswerk.
Foto: FEI
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