Seite 3 - Kavallo Flippingbook Projekt

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EDITORIAL
Thomas Frei
Chefredaktor
Kavallo 1-2/2015
3
Organised by
HOP TOP
SHOW
14., 18., 20. & 21.03.2015
MESSEGELÄNDE ESSEN
WWW.HOP-TOP-SHOW.COM
BEGINN 20.00 UHR,
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Als das Tierschutzgesetz
vor 40 Jahren
geschrieben wurde, wurde das Pferd
vergessen. Besser gegangen als heute
ist es ihm zwar nicht. An der Anbinde-
haltung hatten sich zu jener Zeit nur
wenige gestört. Und wenn man über
Land fuhr, drehte man den Kopf noch
nach fressenden Pferden auf der Weide
um. Pferdeweiden sind heute keine
Seltenheit mehr. Dafür sieht sich der
Staat hier und dort veranlasst, entspre-
chende Vorschriften zu erlassen, wel-
che Farbe und Höhe ein Paddock haben
darf. Dass die Pferde damals vergessen
wurden, lag einzig und allein daran,
dass es ihnen imVergleich mit anderen
Haustieren extrem gut ging.
Im Gesetz
sind Equiden nun explizit
aufgeführt und geniessen umfassen-
den Schutz, die Haltung eingeschlossen.
Doch noch bevor gesetzliche Vorlagen
wissenschaftlich erforschtesWohlbefin-
den zentimetergenau festlegten, hatten
sich die Bedingungen für die Einhufer
rasch verbessert. Besitzerinnen und
Besitzer entschieden sich für Aufstal-
lungen, die den angeborenen Bedürf-
nissen entgegenkamen und höheren
Hippokomfort boten.
Doch welche Haltungsform
wir auch
wählen, ganz unproblematisch ist
keine, wie das Dossier in dieser Ausgabe
vor Augen führt. Vor allem kommt
dabei zum Ausdruck, welche wichtige
Rolle der für das Stallmanagement
verantwortliche Mensch einnimmt.
Selbst eindeutige Gesetze garantieren
keinen sorglosen Equidenalltag, wird die
Haltung allein nach Vorschrift und nicht
nach den indivduellen Bedürfnissen
betrieben. Als Besitzer liegt es allerdings
in meinem ureigensten Interesse, mein
Pferd gut aufgehoben zu wissen.Wir
verwenden für unser Hobby schliesslich
keine in Halbfreiheit lebenden Zootiere,
wir setzen auf Partner, deren Zuverläs-
sigkeit auf dem täglichen Umgang mit
uns basiert – die Betreuung im Stall ist
dafür ganz wesentlich.
Was gesetzlich nicht
umschrieben ist
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