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DOSSIER
Pferdehaltung
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Kavallo 12/2015
ferde leben in der Schweiz recht
komfortabel, dank den bis auf
den Zentimeter genau gesetz-
lich verordneten Mindestmassen und
dem ebenso schwarz auf weiss ge-
druckten Ausgang unter freiem Him-
mel. Die staatlich definierten Unter-
künfte genügen indessen vielen Pfer-
debesitzerinnen und -besitzern nicht,
wie der ganz auf die Pferdehaltung
ausgerichtete Equiday im Nationalge-
stüt Avenches aufzeigte. Im Vorfeld
konnten nicht einmal alle Anmeldun-
gen berücksichtigt werden, die Ta-
gung selber entwickelte sich dank den
engagierten Kursbesuchern zu einem
Dem Trend folgend hat am Equiday des Nationalgestüts Avenches die
Gruppenhaltung viel Aufmerksamkeit genossen. Auch wenn in der Fütterung
innovativ an Automaten getüftelt wird, lautete die Botschaft zum Abschied:
Wichtigster Parameter in jeder Haltungsform ist der Mensch.
text
Thomas Frei
fotos
Schweizer Nationalgestüt, Thomas Frei
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WenigerMensch –
mehr Automaten?
Die Gruppenhaltung verzeichnet
in der Schweiz eine Zunahme
(rechts), sie stellt aber die höchsten
Anforderungen an die Betreiber.
DemWunsch nach besserem
Sozialkontakt (unten) kann selbst
bei Hengsten in der Boxenhaltung
nachgekommen werden.