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Kavallo 11/2015
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Reiter und Besitzer waren
sich ihrer Verantwortung dem
guten Image der CH-Sport-
pferdezucht gegenüber oll und
ganz bewusst.
Equus Helveticus
HAUPTTHEMA
Begründungen der vom Richtergremi-
um erteilten Noten durch Chefrichter
Dieter Schüle und insbesondere auch
seine Folgerungen im Hinblick auf die
Weiterentwicklung. Mochte man sich
bei den vierjährigen Pferden zwar
auch hie und da fragen, ob die Beno-
tung – beispielsweise der Rittigkeit –
nicht etwas zu streng ausgefallen sei,
kam dann bei den fünfjährigen sehr
schön die Belohnung und auch äus-
serst konstruktive Kommentierung
zum Tragen. Insbesondere das Bestre-
ben, die nachhaltige Unterstützung
und Förderung der Pferde in positivem
und damit motivierendem Sinn einzu-
fordern, war beeindruckend und er-
freulich. Hochinteressant für die Zu-
schauer waren auch die Ausführun-
gen zu den M-Küren. In seinen kurzen
Kommentaren vermochte Dieter Schü-
le doch die Mosaiksteinchen sehr tref-
fend und gut verständlich zusammen-
zufügen, die eine gute Kür ausma-
chen, ohne dabei in irgendeiner Weise
demotivierend zu wirken. Auch die
zweisprachigen Informationen durch
den Speaker und die in Französisch
vermittelten Kommentare waren oh-
ne Fehl und Tadel.
Wenig Platz für Fohlen
Anders beim nationalen Sportfohlen-
championat: Abgesehen davon, dass
die Fohlen auf einem noch kleineren
Viereck präsentiert werden mussten
(davon später), war die Information
der Zuschauer über weite Teile sehr
schlecht verständlich. Schade um die
Grace RR CH (oben) errang mit einer
sehr gelungenen Kür den Sieg in der
Dressur Superpromotion M.
Sieger der vierjährigen Dressurpferde:
Q Man vonWorrenberg CH mit Sandra
Hodel (unten) im Sattel.