Schweizer Springreiter im 1,25 Mio.-Finale dabei

Die Equipenchefs der 18 für das Nationenpreis-Finale in Barcelona qualifizierten Länder beim Auslosen der Startreihenfolge. (Foto: FEI)

Mannschaften aus 18 Ländern haben sich für das Nationenpreis-Finale, das traditionell in Barcelona ausgetragen wird, qualifiziert. Die acht besten qualifizierten sich heute für den zweiten finalen Umlauf am Sonntag, während die Teams auf den Plätzen 9 bis 18 in einen kleinen Finale, dem so genannten Challenge Cup, am Samstagabend gegeneinander antreten. Die Schweizer Springreiter sind am Sonntagnachmittag dabei, wenn die besten acht Teams der Welt um Sieg und Platzierung in dem mit 1,25 Millionen Euro dotierten Finale kämpfen. Und dies, obwohl Startreiter Beat Mändli mit Dsarie das Punktekonto mit 13 Punkten belastete. Niklaus Rutschi musste mit Cardano CH nur einen Abwurf hinnehmen, deren zwei verzeichneten Martin Fuchs und Silver Shine. Einmal mehr wusste Steve Guerdat zu überzeugen: Dank einem Blankoritt mit Venard de Cerisy blieb es bei 12 Punkten. Überragend agierten in Barcelona die Belgier, die als Titelverteidiger und amtierende Europameister derzeit auf der Welle des Erfolgs reiten. Sie waren das einzige Team, dem gleich zwei Nullrunden glückten (Olivier Philippaerts und Gregory Wathelet). Nur vier Fehlerpunkte belasteten ihr Konto. Stark trumpften auch die Franzosen auf (5), gefolgt von den Schweden (9) und den überraschend guten Kolumbianern (9). Die Iren wurden Fünfte (10), Deutschland, Schweiz und Italien rangierten mit jeweils zwölf Fehlerpunkten (die bessere Zeit entscheidet) dahinter und komplettieren das grosse Finale am Sonntag.

 

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