Robin Godel bester Schweizer am ersten Tag

Das beste Resultat der drei Schweizer Paare gelang Robin Godel mit Grandeur de Lully CH. (Sportfoto Stefan Lafrentz)

Die Europameisterschaften Vielseitigkeit in Luhmühlen haben mit der Dressur begonnen. Nach der ersten Hälfte der Starter rangiert die Britin Laura Collett mit London 52 und 25,5 Punkten auf Platz 1 vor dem Deutschen Kai Rüder mit Colani Sunrise mit nur 25,8 Minuspunkten gemeinsam mit dem Franzosen Thibaut Vallette mit Qing du Briot ENE HN. Ebenfalls Platz zwei im Zwischenstand belegt die deutsche Mannschaft. Spitzenreiter ist nach dem ersten Dressurtag das Team aus Belgien. Auf Platz drei liegt Frankreich. Die für die Schweiz im Team reitenden Robin Godel mit Grandeur de Lully CH (34,4) liegen auf dem 12. und Caroline Gerber mit Tresor du Chignan CH (46,4) auf dem 34.  Zwischenrang, was den 9. Zwischenrang in der vorläfuigen Nationenwertung bedeutet. Einzelreiterin Roxane Gonfard kam mit Opi de Laint Leo auf 36,4 Punkte und belegt Platz 24.
Der zweite Dressurtag wird um 10 Uhr eröffnet. Für das Schweizer Team gehen Tiziana Realini/Toubleu de Rueire und Felix Vogg/Archie Rocks ins Viereck, ihr Dressurprogramm hat auch noch die als Einzelreiterin startende Camille Guyot/Ulsan de Lacorée zu absolvieren.

Zu ihren Ritten meinten
Robin Godel:
 
Grandeur de Lully CH galoppierte in der Zick-Zack-Traversale an und hatte Fehler im fliegenden Wechsel, die erste Halbpirouette wr zudem etwas wackelig: «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Pferd, die zwei, drei Fehler waren schade. Der Geländekurs ist sehr schön, technisch aber sehr anspruchsvoll. Andrew Nicholson als Trainer mit all seiner Erfahrung ist eine grosse Hilfe.»
 
Roxane Gonfard:
 
«Das Pferd hat Erfahrung und hat sehr gut mitgemacht. Opi wartet, so dass man Punkte holen kann. Ich selbst reite erst seit 2015 CC. Andrew Nicholson sagt uns, wo wir durchreiten müssen. Es gibt zwei, drei Aufgaben, da darf man nicht überlegen.»

Caroline Gerber:
«Tresor ist ein gutes Geländepferd, in der Dressur wird er sehr leicht nervös. Aber er verbessert sich immer mehr und gefühlt war das die beste Dressur, die wir je geritten sind.» Und war es ein grosser Druck , als erstes Paar zu starten: «Nein, ich bin es gewöhnt. Equipenchef Dominik Burger sagt, dass ich dafür geboren bin. Mir macht es auch nichts, im Gelände als erste zu starten und keinen reiten zu sehen – ich reite da viel nach Instinkt.»

 

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