Deutschland wie erwartet in Führung

Wenn er als Trainer in der Schweiz weilt, ist er Freund, in Rotterdam dagegen ein ernstzunehmender «Gegner» der Schweizer: Der Brite Gareth Hughes liegt mit Classic Briolinca (GBR) mit dem Team auf dem 2. Platz. (Foto: FEI / Liz Gregg)

Die deutsche Dressurreiter liegen nach dem ersten Tag des Grand Prix bei den Europameisterschaften in Rotterdam erwartungsgemäss deutlich in Führung. Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB machten als erstes Starterpaar den Auftakt für Deutschland, sie erreichten 76,894 Prozent. Dorothee Schneider und Showtime FRH beendeten die Prüfung mit der Tagesbestleistung: 80,233 Prozent. Pech hatte Jessica von Bredow-Werndl mit Béatrice Bürchlers Trakehnerin TSF Dalera BB – in der Links-Traversale musste sie aufs Klo. Doch nach dem Malheur fingen sich die beiden Mannschaftsweltmeisterinnen schnell wieder und erhielten dennoch fast 76,894 Prozent – das zweitbeste Ergebnis des Tages.
Von den Schweizerinnen waren am Montag Estelle Wettstein mit West Side Story und Carla Aeberhard mit Delioh von Buchmatt CH am Start. Mit 65,947% wurde Carla Aeberhard für ihr gefälliges Programm bewertet und kam damit auf Rang 28. Mit 70,047% setzte das Richtergremium Estelle Wettstein auf den 12. Rang. Wenn sich die Stute noch ein bisschen mehr tragen und vor der Senkrechten gehen würde, könnte das Paar mit einem Topresultat rechnen. Im Mannschaftsklassement liegt die Schweiz nach dem ersten Tag auf Platz 7.

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