Besser als Madame Tussauds

Lester Piggott links und Lester Piggott vorne. Der Maestro weiht mit dem Künstler William Newton seine Skulptur in Ascot ein.

Ob Politiker, Schauspieler, Musiker oder Künstler. Im weltberühmten Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in London finden sich historische Personen und bekannte Vertreter der aktuellen Zeitgeschichte lebensgross und lebensnah in Wachs gegossen. Im Fall von Lester Piggott freilich geht das noch viel besser. Der Maestro, der allein während des königlichen Meetings von Ascot die Rekordzahl von 116 Rennen gewann, steht seit dieser Woche übergross und in Bronze verewigt auf der noblen Pferderennbahn vor den Toren Londons. Zu Beginn von Royal Ascot ist die vom britischen Künstler William Newton geschaffene Skulptur am vergangenen Dienstag feierlich enthüllt worden, natürlich unter Beisein von Lester Piggott und Her Majesty The Queen. Die 93-jährige Monarchin kam wie üblich in der Kutsche angefahren, die Royal Procession zu Beginn eines jeden Renntages während Royal Ascot hat Tradition - und die pferdebegeisterte Königin hat seit ihrer Inthronisation im Jahre 1952 noch keine einzige dieser Kutschenfahrten verpasst. Der 83-jährige Piggott derweil meinte: «Die Bahn von Ascot hat mir sehr viel Glück gebracht.» Nun hat sie ihn auch für immer verewigt.

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