Hauchdünner Vorsprung für Steve Guerdat mit Alamo

Steve Guerdat hat allen Grund zum Jubeln: Mit Alamo gewinnt er die erste Prüfung am Weltcup-Final in Göteborg. (Foto: FEI/Liz Gregg)

Als drittletzte im Feld der 33 TeilnehmerInnen am Weltcupfinal der Springreiter im schwedischen Göteborg galoppierten Steve Guerdat und sein 11-jähriger KWPN-Wallach Alamo im 530 m langen Parcours an der Konkurrenz vorbei und setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 3 Hundertstelsekunden an die Spitze des Zwischenklassementes. Nach dem Sieg zum auftakt sagte Guerdat: «Albführen's Bianca ist meine erste Wahl für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr. So dachte ich, dass sie auf dem Weg dorthin nicht alle Meisterschaften machen muss. Wenn ich mit Alamo eine kleine Chance habe, nehme ich sie an!» Die guten Erinnerungen an seinen Weltcupsieg in Göteborg vor drei Jahren mögen die Nummer 1 der Weltrangliste beflügelt haben, denn nicht weniger als sechs Paare haben das Wertung C-Springen in der Scandinavium Arena innerhalb von lediglich 0,9 Sekunden abgeschlossen. Hinter den drei Belgiern Pietr Devos/Apart, Olivier Phlippaerts/H&M Legend of Love und François Mathy jr./Casanova de L’Herse folgt auf Platz 5 bereits Martin Fuchs/Clooney mit nur etwas mehr als 0,7 Sekunden Abstand zum Teamkollegen Guerdat. Kein Glück hatte Beat Mändli mit Dsarie, der als erster in den Parcours der ersten Finalprüfung einreiten musste – das Paar wurde eliminiert. Die schnellsten Umgänge zeigten der Deutsche Daniel Deusser/Tobago Z und Titelverteidigerin Beezie Madden/Breitling LS, je ein Abwurf warf sie aber auf die Plätz 8 und 11 zurück.

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