Schweizer Siege im Voltigieren und Springen in Offenburg

Mit Siegen kehrten Nadja Büttiker und Zoe Maruccio und Syra Schmid von den Voltigeprüfungen in Offenburg zurück, Melanie Mändli kam im CSI1*-Finale mit Best Boy zum Vollerfolg.

Melanie Mändli mit Best Boy ganz vorne in der Siegerrunde im CSI*-Finale in Offenburg. (Foto: dk)

Offenburg war die vierte und letzte Möglichkeit für die weltbesten Einzel- und Pas-de-Deux-Voltigierer, um noch wertvolle Punkte für das Weltcup-Finale von Ende April im französischen Saumur zu sammeln. In beiden Umläufen setzte sich bei den Damen Nadja Büttiker auf Keep Cool an der Longe von Monika Winkler-Bischofberger an die Spitze des siebenköpfigen, extrem starken Starterfelds. Schon bei ihren Starts in Paris und Salzburg verwies die Schweizerin die Konkurrenz auf die Plätze. In Offenburg bedeutete das für die Weltmeisterin Kristina Boe (GER) Rang zwei. Die beiden weiteren Schweizerinnen in dieser Prüfung waren Marina Mohar und Ilona Hannich, sie belegten die Plätz 5 und 6.
 
In der Konkurrenz der sechs Herren gewann Vize-Weltmeister Jannik Heiland (GER) auf dem Wallach Highlander. Mit seiner sauber ausgeführten Kür punktete er vom Viktor Brüsewitz (GER) und dem Franzosen Clément Taillez. Lukas Heppler konnte sich gegenüber dem ersten Tag nicht steigern und belegte wieder den 6. Platz.
 
Ohne Konkurrenz war das Schweizer Pas-de-Deux Zoe Maruccio und Syra Schmid als einzige Starter im Weltcup der Doppelvoltigierer, da das Baden-Württemberger Wildcard-Team Nadja Wiesenberg / Michael Walker verletzungsbedingt von der Teilnahme absagen musste.
Vier Turniertage mit Springsport der Spitzenklasse gingen in Offenburg zu Ende und bescherten der Messe Offenburg einen Zuschauerrekord von 11’500 Besuchern. Im Grossen Preis kam Niklaus Rutschi auf Cardano CH zu einem schönen dritten Rang. Melanie Mändlis Wallach Best Boy machte im CSI1*-Finale seinem Namen alle Ehre: In dem mit 5000 Euro dotierten Preis des Gastgebers Stadt Offenburg galoppierte das Paar mit einem Wimpernschlag Vorsprung auf den Zweitplatzierten zum Sieg. Die Geschwister Philippe mit Lykkeshoejs Castus und Annina Züger mit Douglass Chavannais sicherten sich zudem Platz zwei und drei im Finale der Gold-Tour. Vor ihnen platzierte sich im von sieben Paaren bestrittenen Stechen nur die Französin Pénélope Leprévost mit Casual Z.
Weitere Turnierinfos finden Sie auf www.baden-classics.de 

Drucken