White Turf trotzt erfolgreich dem vielen Schnee

Mit Hals gewinnt der englische Gast New Agenda den mit 20’000 Franken dotierten GP LONGINES mit Jockey Dennis Schiergen im Sattel. (Foto: swiss-images)

Nach den grossen Schneemengen der letzten Tage nahm das tiefe Geläuf grossen Einfluss auf den Ausgang der Rennen am ersten White-Turf-Meeting in St. Moritz. New Agenda, den englischen Gast aus dem Quartier von Paul Webber, störte der kräfteraubende Boden überhaupt nicht. So erkämpfte sich der Siebenjährige im mit 20’000 Franken dotierten GP LONGINES mit Jockey Dennis Schiergen den Sieg um einen Hals. Das Skikjöring gewann nach ebenfalls packendem Finish Strade Kirk mit dem zehnfachen Champion Jakob Broger an den Leinen. Trotz leichtem Schneefall waren rund 7500 Zuschauer auf den zugefrorenen St. Moritzersee gekommen und sorgten für einen ansprechenden Wettumsatz von 49’500 Franken.
Ebenfalls in Richtung LONGINES 80. Grosser Preis von St. Moritz könnte es für Hakam, den Sieger im GP Koller Elektro, nun gehen. Der von Clément Lheureux für Anton und Vreni Kräuliger gerittene Neuling musste zwar auf der Sprint-Distanz drei Kilo mehr schleppen als sein härtester Gegner Footprintinthesand. Trotzdem liess der Schützling des Dielsdorfer Trainers Andreas Schärer diesen um drei Längen überlegen hinter sich. Der Preis Fraumünster Insurance Experts FEGENTRI, der erste Lauf des neu ins Leben gerufenen LONGINES Fegentri Amateur Riders Champions Cup, ging überlegen an Acteur de l’Ecu mit der Österreicherin Hanna Jurankova vor Parthenius mit Alberto Berton für Italien und der Schweizerin Claudia Wendel im Sattel von Fleur d’Ipanema.
Der GP DQ Solutions hatte mit dem bei fünf Starts in St. Moritz noch ungeschlagenen Spike einen grossen Favoriten. Dieser fühlte sich auf dem sehr tiefen Geläuf jedoch sichtlich unwohl und wurde schon im ersten Bogen angehalten. Der Sieg ging an Super Berry Chenou, der mit Renaud Pujol im Sulky dem Animatoren Terry Gahn in der Zielgeraden keine Chance liess. Bei den weniger gewinnreichen Trabern setzte sich Anshy mit Silvan Krüsi um den Preis des Handels- und Gewerbevereins St. Moritz souverän vor Aladin Voisin mit seiner Mutter Barbara Krüsi durch. Mit grossem Rückstand folgte Célèbre Gédé auf Rang drei.

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