Moneta vereitelt Schweizer Sieg zum CSI-Auftakt

Pius Schwizer mit Balou Rubin R im Zeitspringen fehlerfrei und am schnellsten im Ziel.

Erster Sieger am CSI Basel wird der Italiener Luca Maria Moneta mit Amethyste du Coty und verweist Martin Fuchs mit Cristo auf den Ehrenplatz.

Weder Angst vor grossen Namen noch Respekt vor dem Parcours hat in der ersten internationalen Prüfung am 10. LONGINES CSI Basel in der St. Jakobshalle Philippe Züger mit Cantata II bereits als dritter am Start gezeigt. Mit 57,22 Sekunden legte er eine Zeit vor, die bis zur Startnummer 46 nicht mehr unterboten werden sollte. Dann aber verbesserte die Britin Laura Renwick mit Top Dollar VI gleich um 1,3 Sekunden, was der Auftakt für immer schneller Ritte werden sollte. Denn auch Martin Fuchs mit Cristo ritt auf Sieg und unterbot Renwicks Zeit gleich um 1,5 Sekunden. Doch das reichte für den Sieg noch nicht – der Italiener Luca Maria Moneta wendete mit der neunjährigen Stute Amethyste du Coty noch ein bisschen enger und war noch 0,22 Sekunden schneller. Damit war die Sekundenjagd vorbei, die noch folgenden fünf Reiter – unter anderem der Weltranglisten-Leader Steve Guerdat mit Hannah – gymnastizierten ihre vierbeinigen Partner und begnügten sich mit Nullrunden.

Bei mir wird jedes Pferd schnell, liess Pius Schwizer alle schon vor Jahren wissen. Und dass sich daran nichts geändert hat, zeigte er mit Balou Rubin R in der zweiten Prüfung am LONGINES CSI Basel: Fehlerfrei in 52,04 Sekunden absolvierte er den Parcours auf Zeit und war damit 0,26 Sekunden schneller als der Franzose Kevin Staut mit Ayade de Septon et Hdc. Dritter wurde Olivier Robert/Vangog du Mas Garnier vor dem Brasilianer Yuri Mansur/Amor. Auf den Plätzen 7 bis 9 platzieren konnten sich die Schweizer Philipp Züger/Lykkeshoejs Castus, Edwin Smits/Dandiego BZ und Bryan Balsiger/AK’s Courage.

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