Budget für Rio 2016 um 30% kürzen.

Die Diskussion um olympische Prüfungsformate im Reitsport gehörte zu den Schwerpunktthemen, über die bei der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI in San Juan gesprochen wurde. Am Rande der Generalversammlung wurde nämlich bekannt, dass das Gesamtbudget für die Olympischen Spiele 2016 in Rio um 30 Prozent gekürzt werden soll mit noch nicht absehbaren Auswirkungen auf die Reiterspiele.

Flexibler, nachhaltiger, bescheidener und kostengünstiger sollen die Olympischen Spiele nach den Wünschen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) künftig gestaltet werden. Das bedeutet Veränderungen für alle Disziplinen. Auf der Versammlung wurden Vorschläge gesammelt und diskutiert. Die Veränderungen werden vor allem die Grösse der Teams, die Anzahl der Nationen und die Dauer der Wettbewerbe betreffen. Ziel ist es, die Reiterspiele attraktiver und einfacher für das Publikum zu machen sowie mehr Event-Charakter zu schaffen. Überlegung ist etwa, die Anzahl der Teamreiter in Springen, Dressur und Vielseitigkeit auf drei zu begrenzen, um mehr Ländern die Chance zu geben, bei den Olympischen Spielen zu starten. Zudem soll es keine Streichergebnisse mehr geben und die Einzel- und Teamentscheidungen sollen getrennt ausgetragen werden. An möglichst jedem Tag soll es eine Medaillenentscheidung geben. Die Vorschläge werden beim FEI-Sportforum am 4. und 5. April 2016 in Lausanne noch einmal Thema sein. 

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