Damenwahl für den PNW-Vorstand.

Präsidentin Regula Estermann streicht an der Delegiertenversammlung des Pferdesportverbandes Nordwest die Bedeutung der Vereinszugehörigkeit von Reiterinnen und Reitern gegenüber Politik und Behörden heraus. Nur fehlten noch brillante Ideen, wie die nichtorganisierten PferdesportlerInnen von einem Vereinsbeitritt motiviert werden könnten.

Leiten neu die Geschicke des PNW: Jörg Wermelinger, Nina Häfelfinger, Claudia Gunzinger, Tamara Da Caro und Präsidentin Regula Estermann (v.l.n.r.)

An der Delegiertenversammlung des Pferdesportverbandes Nordwest in Lausen konnten am 21. November drei Kandidatinnen zur Wahl präsentiert werden. Mit Applaus portierte die Versammlung Tamara De Caro (sie ist für die Redaktion des «PNW aktuell» zuständig), Claudia Gunzinger und Nina Häfelfinger in den Vorstand. Nebst der Präsidentin Regula Estermann stellte sich nur noch der für den Sport zuständige Jörg Wermelinger für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Wer welches Ressort übernehmen wird, wird im neuen Vorstand geregelt. Finanzchef Boris Frey und Hélène Neuhaus (Pferd & Umwelt) hatten ihren Rücktritt eingereicht und wurden mit einem Geschenkkorb und bestem Dank verabschiedet. In ihrem Schlusswort erinnerte Regula Estermann die Anwesenden nochmals daran, wie wichtig eine ehrenamtliche Mitarbeit zugunsten des Pferdesports ist: «Wie wir nichtorganisierte Reiter für die Vereine gewinnen können, beschäftigt uns Regionalverbände sehr. Denn das hat grosse Bedeutung für Politik und Behörden.» Auch wenn drei Vorstandsmitglieder gewählt werden konnten, komplett ist der Vorstand noch nicht – nach Statuten müssen es sieben Personen sein. Ehrenamtlichkeit wurde auch von der anwesenden SVPS-Generalsekretärin Sandra Wiedmer angesprochen: «Der Sport kann nur überleben, wenn wir auf allen Stufen ehrenamtlich tätige Leute finden.»

Drucken