Springreiten in Aachen

Der Brite Scott Brash greift nach dem Grand Slam der Springreiter: Nach dem Rolex Grand Prix in Genf gewann der 29-jährige heute auch den Grossen Preis von Aachen.

Riesenstimmung, Riesensport und ein Riesentriumph: Der britische Springreiter Scott Brash, die Nummer 1 der Weltrangliste, siegte mit seinem Erfolgspferd Hello Sanctos im Grossen Preis von Aachen. Für den 29-jährigen war der Sieg in zweierlei Hinsicht Grund zur Freude: Denn mit seinem Sieg geht für ihn sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter weiter – denn wer die drei Major-Turniere in Aachen, im kanadischen Spruce Meadows und in Genf gewinnt, hat die Chance auf eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Im September steht in Calgary die letzte Herausforderung für den Springreiter aus Großbritannien anstehen. Wenn er dort startet, egal mit welchem Pferd, hat er 500'00 Euro Preisgeld bereits sicher für zwei Major-Erfolge hintereinander.  

Den zweiten Rang sicherte sich der Deutsche Daniel Deusser im Sattel von Cornet d'Amour vor dem Franzosen Simon Delestre mit Ryan Des Hayettes. Bester Schweizer war einmal mehr Pius Schwizer, der im Sattel von Caretina de Joter den 11. Rang belegte. Zwei weitere Schweizer Trümpfe stachen nicht. Weder Martin Fuchs mit Clooney noch Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets erreichten den zweiten Umgang. Guerdat gab nach einem Fehler am Wassergraben auf.

Sämtliche Ergebnisse aus Aachen finden Sie hier

 

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