Voutaz triumphiert mit den Freibergern in Leipzig

Mit dem Sieg in Leipzig hat sich Jérôme Voutaz im Weltcup auf Platz zwei vorgeschoben und sich die Finalteilnahme gesichert. (Foto: fei)

Bereits im vergangenen Jahr hatte der siebenfache Weltcup-Finalsieger und vierfache Weltmeister Boyd Exell (AUS) den Atem von Jérôme Voutaz im Nacken verspürt, in diesem Jahr machte der Schweizer dann den Sack zu. Riesig war die Freude bei dem 38-jährigen aus Sembrencher, denn im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ist er als Amateur im Weltcup unterwegs. Auch sein Gespann ist eine Besonderheit: Die vier Freiberger Stuten kennt Voutaz schon seit Fohlenalter. Nun krönte diese ohnehin schon schöne Geschichte ein toller Erfolg, denn bei der PARTNER PFERD in Leipzig verwies er mit Belle du Peupe, Eva, Folie Des Moulins und Leny die besten Fahrer im Weltcup-Geschehen auf die Plätze. Platz zwei ging an den jungen Belgier Glenn Geerts, der damit seine erste Finalteilnahme fix gemacht hat. Doppelt spannend wird es für ihn am ersten Februarwochenende, dann nämlich wird das Weltcup-Finale in Bordeaux ausgefahren. Dritter in Leipzig wurde der Favorit Boyd Exell.
Die vorletzte Station im FEI World Cup Vaulting präsentiert wurde auch in Leipzig entschieden. Die Weltcup-Topscores gingen an Athleten aus der Schweiz und Deutschland. In der Damenwertung siegte nach zwei Umläufen die Schweizerin Nadja Büttiker mit Keep Cool und der Longenführerin Monika Winkler-Bischofberger. Sie verwies die Deutsche Kristina Boe und ihre Landsfrau Ilona Hannich auf die Plätze. Bei den Herren sicherte sich Jannik Heiland aus Hamburg die meisten Punkte für den Weltcup. Landsmann Viktor Brüsewitz und Lukas Heppler (SUI) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Im Pas de Deux wiederholte das deutsche Paar Theresa-Sophia Bresch und Torben Jacobs ihren Vorjahreserfolg mit Holiday on Ice E. Zweite respektive Dritte wurden die Schweizer beide Paare Zoe Maruccio und Syra Schmid sowie Marina Hohar und Celine Hofstetter.  
Mit dem Sieg im Weltcupspringen verabschiedete Christian Ahlmann den 18-jährigen Hengst Taloubet Z aus dem Sport. Er blieb wie sechs weitere Paare im Stechen fehlerfrei, realisierte aber mit 43,19 Sekunden eine um 0,2 Sekunden schnellere Zeit als der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo/Admara 2. Martin Fuchs hatte mit Cool and Easy im Stechen einen Abwurf und belegte Platz 8. Einen Abwurf hatte auch Werner Muff mit Jazoe van T-Steenpaal, mit 50,11 Sekunden wurde er aber nicht mehr platziert. 

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