Verschlossene Türen verhinderten Rettung

Rennpferde flüchten vor den Flammen im Trainingscenter von San Luis Rey Downs. (Fotos: thoroughbredracing)

Freiwillige halfen mit, die Vollblüter in Sicherheit zu bringen.

Helikopter flogen pausenlos mit Wasser zu den Flammenherden.

Es waren dramatische Szenen, die sich bei den verheerenden Bränden in Kalifornien auch im Trainingscenter von San Luis Rey Downs abspielten. Rund 50 Pferde sind in den Flammen umgekommen. Ein Stall in Salymar im San Fernando Valley bei Los Angeles bannte bereits lichterloh, als die Feuerwehr eintraf. Doch weil die Türen mit Sicherheitsschlössern gesichert waren, konnten nur zehn Pferde gerettet werden. Beeindruckt zeigten sich Berichterstatter über eine «Armee von selbstlosen Freiwilligen», die sich bei der Rettung der Rennpferde in San Luis Rey Downs einsetzten. Während Helikopter pausenlos Wasser aus den Teichen in grossen Behältern aufnahmen und über den Flammen leerten, riskierten die vielen Helfer gar ihr Leben für die Rettung der Rennpferde vor dem Flammentod. Bei vielen von ihnen hat es sich um Rennbahnbesucher gehandelt.

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