Der Weltranglistenerste auch in Genf voraus

Kent Farrington empfiehlt sich in Genf für die WM 2018 in Tryon.

Zum Abschluss des 57. CHI in Genf hat der Amerikaner Kent Farrington den Rolex Grand Prix gewonnen. Im Stechen setzte sich der Leader in der Weltrangliste im Sattel der 11-jährigen belgischen Stute Gazelle gegen Henrik von Eckermann mit Mary Lou sowie Gregory Wathelet mit Coree durch. 53 Hundertstel betrug der Vorsprung des Amerikaners, der in der Barrage erwartungsgemäss schnell aber letztlich doch nicht derart überlegen wie erwartet war. Farrington, der Ende Monat 37-jährig wird, hatte im Palexpo bereits am Freitag den Grand Prix gewonnen - so wie schon im letzten Jahr. Diesmal auf dem 15-jährigen Holländer Voyeur. Und mit dem Fuchs Creedance war er am Samstag auch Neunter im Top-Ten-Final, den der Franzose Kevin Staut mit Reveur de Hurtebis für sich entschied. Der Sieg im finalen Grand Prix, der zum Rolex-Grand-Slam zählt, schloss für den Weltranglistenersten ein erfolgreiches Jahr standesgemäss ab - und deutete gleichsam an, wohin die Reise im nächsten Jahr geht. Denn mit Gazelle gewann Farrington im Oktober auch den Grand Prix am 5-Sterne-Turnier in Tryon, wo im September 2018 die nächsten Weltreiterspiele stattfinden werden. Von den Schweizer Reitern vermochte sich keiner am Sonntag für das Stechen zu qualifizieren. Mit je einem Abwurf im Initialparcours klassierten sich Martin Fuchs mit Clooney im 11., Bryan Balsiger mit Clouzot de Lassu im 16. und Steve Guerdat mit Bianca im 17. Rang.

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