Zwei Austritte und wenig Teilnehmer

Genehmigt – das Budget 2018 des SVPS sieht für die Jahresrechnungen einen Reingewinn von 31'000 Franken vor. (Foto: kav)

Alle Verbände aus der Pferdbranche unter einem Dach vereint zu wissen, das gehört für Präsident Charles Trolliet zu den wichtigsten Anliegen des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport SVPS. Doch seine Bemühungen sah er an der Herbstversammlung in Bern schlecht belohnt: Mit dem Pasoclub International und dem Schweizerischen Verband für Ponys und Kleinpferde haben auf Ende Jahr nicht nur zwei Mitglieder den Austritt eingereicht, von 33 Mitgliedsverbänden waren gerade einmal 19 angereist, vier von ihnen blieben ohne Entschuldigung fern. Was die Stimmen anbetraf, zeigte sich ein anderes Bild: Die 103 von möglichen 129 Stimmen machen deutlich, dass sich die Schwergewichte im Saal um den Pferdesportverband bemühen. Es war auch wichtig, denn an der Herbstversammlung wurde über das Budget 2018 abgestimmt. Obwohl einige Fragen vor allem zu den Kosten beim Online-Nennsystem Rosson von Finanzchefin Gisela Marty zu beantworten waren, die einen Gewinn von 31'000 Franken ausweisende Rechnung 2018 passierte problemlos.   
Als Partnerverband bot der SVPS der in Vorbereitung stehenden Fachmesse CanChaval im Anschluss an den offiziellen Teil eine Plattform. Marketingchef Manfred Fasnacht teilte erfreut mit, dass die neue Messe bereits mit der Unterstützung von SVPS, Nationalgestüt und NPZ Bern rechnen könne. Doch damit ist nicht genug: Mit der Botschaft «Wir machen die Messe für Euch!» appellierte er an die ganze Pferdebranche zum Mitmachen. Nicht weniger zukunftsorientiert zeigte sich zum Abschluss der Herbstversammlung NPZ-Chefin Salome Wägeli. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Pferdezentrums freute sich: «Wir feiern mit der Zukunft!» Und das heisst unter anderem für sie: «Unsere Vision ist ein NPZ als Kompetenzzentrum rund um das Pferd in der Schweiz.» 

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