Wieder Hefenhofer-Pferde im Sand

Ob es im Sand zu einer weiteren Versteigerung kommt, ist derzeit noch völlig offen.

Das Veterinäramt des Kantons Thurgau hat heute Personen, die sich im August für die Übernahme von Pferden von Ulrich K. aus Hefenhofen interessiert hatten, ein Mail mit folgendem Wortlaut zugestellt:

In eingangs bezeichneter Angelegenheit haben Sie dem Veterinäramt wiederholt mitgeteilt, dass Sie etwaige Pferde übernehmen möchten. Wir haben angekündigt, dass wir Sie über einen allfälligen Verkauf der beschlagnahmten Tiere informieren werden, sobald feststeht, wann und in welcher Form dieser stattfinden wird, und haben Sie diesbezüglich um Geduld gebeten. Aufgrund hängiger Verfahren, in welchen auch die Frage des Verkaufs geklärt werden muss, steht zurzeit noch nicht fest, wie und in welcher Form dieser stattfinden wird. Das Veterinäramt kann Ihnen vor diesem Hintergrund derzeit keine zusätzlichen Auskünfte dazu erteilen und wird  etwaige diesbezüglich eingehende zusätzliche Anfragen einstweilen nicht weiter beantworten. Sollte ein Verkauf stattfinden, werden wir dies rechtzeitig auf unserer Homepage (www.veterinaeramt.tg.ch) publizieren. Für Ihre Kenntnisnahme und Ihr Verständnis danken wir Ihnen bestens.

Die Mitteilung ist insofern irritierend, als die Pferde, für die ursprünglich Interesse angemeldet wurde, am 17. August ja alle verkauft worden sind. Ausstehend ist einzig der Verkauf jener Pferde von Ulrich K., die den Sommer auf Bündner Alpen verbracht hatten und vergangene Woche nach Fläsch kamen. Auf Nachfrage des KAVALLO bestätigte das Thurgauer Veterinäramt, dass ein Teil dieser Tiere heute in den Sand nach Schönbühl gebracht wurde. Der Rest soll morgen Donnerstag in das Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere transportiert werden. Dort werden die Pferde sodann wohl solange verbleiben, bis die hängigen Verfahren und damit ihr weiteres Schicksal geklärt sind.

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