Romain Duguet gewinnt Grand Prix in Humlikon

Als Letzter im Stechen, als Erster bei der Preisverteilung: Romain Duguet mit der 11-jährigen Sherazade du Gevaudan. (Foto: Valeria Streun)

Nach Tagen mit starken Regenfällen endete der diesjährige CSI*** Humlikon bei vollem Haus doch noch im Sonnenschein. Und für die Schweizer sollt es ein Glückstag werden: Den mit 60’000 Franken dotierten LerchPartner.ch Grand Prix gewann der Kaderreiter Romain Duguet im Sattel der 11-jährigen Sherazade du Gevaudan. Er hatte den Vorteil, als letzter der acht für das Stechen qualifizierten Reiter in die Arena einreiten zu können. So konnte er bei den vorangegangenen Ritten sehen, wo sich Zeit gewinnen liess und war über eine Sekunde schneller als der bis anhin führende Italiener Bruno Chimirri mit Tower Mouche. Dritte wurde der Holländer Ben Schröder mit Davino Q vor dem Deutschen Gerrit Nieberg mit Contiago.
Es kam aber am letzten Tag des fünf Tage dauernden Anlasses noch zu weiteren Schweizer Siegen. Zehn Reiterinnen und Reiter hatten sich für das Stechen im Final der mittleren Tour qualifiziert und lieferten sich eine hochspannende Barrage. Der schnellste fehlerfreie Ritt in diesem Weltranglisten-Springen gelang Werner Muff mit dem erst 8-jährigen Cornet M. Er löste damit den Italiener Riccardo Pisani mit Cristo ab, der bis dahin geführt hatte und mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen musste. Dritter wurde der Brite Daniel Neilson mit Cirrus. Als beste Amazone auf den hervorragenden vierten Platz in diesem gut besetzten Starterfeld galoppierte Melanie Freimüller mit dem Holländer Carino B. In der internationalen Einstern-Tour spielte der frühere Kader-Reiter Roland Grimm spielte seine ganze Erfahrung und Routine aus, um die zuvor gesetzte Bestmarke von Tamara Schnyder und Quinsten TS noch zu knacken. Mit dem 15-jährigen Belgier Sethi de Laubert war er über eine halbe Sekunde schneller.

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