Peder Fredricson bleibt Spitze bis zum Schluss

Die im Zeitspringen am Dienstag eingenommene Führung hat der Schwede Peder Fredricson mit H&M All In erfolgreich bis zum Schluss verteidigt und Gold im Einzelklassement gewonnen. (Foto: FEI)

Einen Abwurf und 1 Punkt für Zeitüberschreitung hat sich der im Zwischenklassement an der Spitze liegende Schwede Peder Fredricson im alles entscheidenden 2. Umgang im Einzelklassement der Springreiter EM in Göteborg erlauben können. 5 Punkte hat die Anzeigetafel für ihn und H&M All In beim Durchreiten der Ziellinie angezeigt und unbeschreiblichen Jubel im Ullevi Stadion ausgelöst. Nach Silber mit der Mannschaft kam Fredricson damit zur zweiten Medaille an der diesjährigen EM. Silber ging an den Holländer Harrie Smolders mit Don VHP Z, der nach einem Abwurf im Zeitspringen noch auf Platz 31 gelegen hatte. Doch ausser einem weiteren Punkt für Zeitüberschreitung im ersten Umgang für den Nationenpreis belastete er sein anfänglich geäufnetes Konto von 5,52 Punkten nicht mehr. Die Bronzemedaille ging an den Iren Cian O’Connor, der mit Good Luck einen Abwurf im zweiten Durchgang des für die zwölf bestklassierten Paare reservierten Finals auf ein Total von 6,25 Punkten kam. Von den drei für den Final zugelassenen Schweizern Martin Fuchs/Clooney (2. Zwischenrang und 2,03 Punkte), Steve Guerdat/Bianca (16./9,84)  und Romain Duguet/Twentytwo des Biches (18./11,28) schaffte es keiner in die zweite Runde: Fuchs hatte 2 Abwürfe zu verzeichnen, was für ihn Platz 13 ergab. 4 Punkte musste sich Guerdat (15.) anrechnen lassen und Duguet verzichtete auf die Bendigung des Parcours, als er nach einem Abwurf keine Chance mehr sah, sich unter die für die 2. Runde zugelassenen 12 Paare einreihen zu können.

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