Irland holt Gold – Bronze für die Schweiz

Equipenchef Andy Kistler feiert mit Martin Fuchs, Nadja Peter Steiner, Romain Duguet und Steve Guerdat die Bronzemedaille. (Foto: Valeria Streun)

Dass nach dem ersten Umgang im Nationenpreis an der EM der Springreiter in Göteborg bei einer Differenz von weniger als 4 Punkten zwischen den ersten vier Mannschaften noch fast alles möglich war, hat sich im alles entscheidenden zweiten Durchgang bestätigt: Das an dritter Stelle gelegene Irland holte sich dank einem Blankoresultat Gold, Schweden kam zu Silber und das Schweizer Quartett gewann Bronze. 9 Punkte musste es sich anrechnen lassen, Martin Fuchs blieb mit Clooney mit einer souveränen Runde wiederum als einziger ohne Fehler. Steve Guerdat hatte mit Biance einen Abwurf am viertletzten Hindernis, Nadja Peter Steiner fand diesmal den Rhythmus und kam mit Saura de Fondcombe mit 5 Punkten im Ziel an. Das Streichresultat lieferte Romain Duguet mit Twentytwo des Biches. Pech hatten die Gastgeber: H&M Cue Channa kam im sehr anforderungsreichen Parcours völlig aus dem Tritt, sodass Malin Baryard-Johnsson aufgeben musste. Bei Irland dagegen kamen keine Strafpunkte hinzu; Shane Sweetham/Chaqui Z, Denis Lynch/All Star 5 und Cian O’Connor/Good Luck blieben ohne Hindernis- und Zeitstrafpunkte.
So spannend wie der Mannschaftswettkampf endete, so attraktiv ist auch die Ausgangslage in der Einzelwertung, die morgen Sonntag entschieden wird. An der Spitze liegt mit 0 Punkten nach weiterem fehlerfreien Parcours nach wie vor Peder Fredricson mit H&M All In. Auf Platz 2 vorgerückt ist Martin Fuchs mit 2.03 Punkten und sieht für sich gute Chancen, weil «ich eines der besten Pferde der Welt habe!». Nicht weniger als 8 Paare liegen allerdings auf den Plätzen 2 bis 9 innerhalb eines einzigen Fehlers.

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