Ein zweites Hefenhofen darf nicht passieren

Im Ausmass dürfte Hefenhofen einzigartig sein. Ein Einzelfall aber ist es nicht, wie auch Hans Wyss, Direktor Bundesamt für Lebensmsittelsicherheit und Veterinärwesen, in der «Samstagsrundschau» von Radio DRS bestätigen musste. Damit das aber nicht wieder passieren kann, haben viele Tierschutz-Organisationen deshalb ihre Kräfte gebündelt und üben gemeinsam den notwendigen Druck auf die Thurgauer Behörden aus. So konnte bereits erreicht werden, dass die dafür eingesetzte Task Force noch gleichentags gehandelt  und die Tiere in Sicherheit gebracht hatte.Damit sich solche Skandale nicht wiederholen, muss dieser Fall auch rechtlich und politisch aufgearbeitet werden. Regierungsrat Schönholzer hat zwar gesagt, dass eine dafür eingesetzte Untersuchungskommission sämtliche Vorgänge untersuchen wird. Aufgrund dessen, dass Schönholzer auch auf mehrfaches Nachfragen der Presse nicht sagen konnte (oder wollte), aus welchen Personen diese Kommission zusammengesetzt sei, muss davon ausgegangen werden, dass sich der Regierungsrat in erster Linie seine eigene Haut retten will.Schönholzer steht in der Pflicht, jetzt und sofort die einzig richtige Konsequenz zu ziehen und den Leiter des Veterinäramtes, Paul Witzig von seinem Posten abzuziehen. Mittels einer Petition werden Unterschriften gesammelt, um diesem Begehren Nachdruck zu verleihen.Jetzt unterschreiben: www.openpetition.eu/!koepferollen

 

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