Longines GP von St. Moritz geht nach Belgien

Wenn ein Preisgeld von fast 600'000 Franken wie in St. Moritz aussteht, reizt eine Fahrt auch über höchste Pässe. (Foto: zvg)

Zweimal fand der 5*-CSI St. Moritz auf der Polowiese statt, dieses Jahr wurde auf die Pferdesportwiese San Gian gezügelt. Neun Prüfungen standen während den fünf Tagen in der höchsten Klasse auf dem Programm, sechs wurden auf Niveau CSI2* ausgetragen, drei in einer Amateurtour und der Schweizer Cup-Final, der wiederum von Pius Schwizer gewonnen wurde. Er blieb im zweiten Umlauf erneut fehlerfrei in 41,41 Sekunden, Paul Estermann benötigte mit Cornet’s Hope drei Sekunden länger. Der am Sonntag ausgetragene Longines Grand Prix of St. Moritz und damit das Preisgeld von 62'500 Franken holte sich der Belgier Wilm Vermeir mit dem neunjährigen Iq van het Steentie vor dem Briten Robert Whitaker mit Catwalk IV, der ebenfalls fehlerfrei blieb aber 1,5 Sekunden langsamer war. Im ersten Umgang hatte Alain Jufer mit Rahmannshof Tic Tac noch die schnellste Zeit realisiert, im Stechen reichte es noch zum dritten Platz. Zu einem Schweizer Sieg kam es in der kleinen Tour in einem Zeitspringen durch Romain Duguet mit Tipsy Girl Loisel am Samstag. Einen Doppelsieg feierten am Freitag noch Pius Schwizer mit Balou Rubin R und Romain Duguet/Vancouver de Lanlore in einem 2-Phasenspringen.

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