Fiontini auf bestem Weg zum dritten Titel

Fiontini war unter Severo Jesus Jurado Lopez schon Fünf- und Sechsjährig nicht zu schlagen und ist auch als Siebenjährige die Favoritin. (Foto: zvg)

Stolze Teilnehmerfelder sind an der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde zusammengekommen, die gestern Donnerstag im holländischen Ermelo begonnen hat: 59 Vierjährige, 65 Fünfjährige und 39 Siebenjährige – aber leider sind weder Pferde noch Reiter aus der Schweiz dabei. Umrahmt wird der Anlass am Samstagabend zudem von «Excellent Dressages Sales», die eine hochkarätige Kollektion Fohlen und Reitpferde präsentieren werden. Bei den fünfjährigen Dressurpferden wurde die Spitze am zweiten Tag noch einmal aufgemischt: Der Däne Jan Møller Christensen konnte sich mit Hesselhoej Donkey Boy (Era Dancing Hit x Milan), welches bereits vierjährig die dänische Meisterschaft für junge Pferde gewann, mit einem Topergebnis von 9,64 an zweiter Stelle platzieren. Der Hannoveraner Hengst Don Martillo (Don Juan de Hus x Benetton Dream) blieb an der Spitze und geht mit einem Traumergebnis von 9,76 unter der deutschen Amazone Ann-Christin Wienkamp als Favorit ins Finale. Andreas Helgstrand und der Oldenburger Hengst Ferrari Old (Faundation x Blue Hors Hotline) konnten sich Rang 3 sichern. Die besten zwölf Pferde dieser Prüfung kommen in den Final.
Die siebenjährige Stute Fiontini, zweifache Weltmeisterin der jungen Dressurpferde, ist auf bestem Wege - ebenso wie ihr Vorgänger Sezuan - den dritten Titel bei der jungen Dressurpferde-WM zu gewinnen. Die dänische Warmblutstute unter ihrem spanischen Reiter Severo Jesus Jurado Lopez erzielte eine 9,5 für Trab und Galopp und eine 9 für ihren herausragenden Schritt erzielte. Für die Harmonie gab es eine 9,5 und das Vermögen wurde mit einer 9,8 belohnt, welches in einem Durchschnitt von 94,200% resultierte.
Bei den sechsjährigen Dressurpferden kam es heute Freitag noch zu einem Wechsel an der Spitze:  Die Australierin Simone Pearce setzte sich mit dem Hannoveraner Feodoro (v. Fürstenball–Rosario) mit einem Total von 9,02 mit 0,04 Punkten Vorsprung an die Spitze vor Quel Filou, einem Oldenburger Quaterback-Nachkommen, der Severo Jesus Jurado Lopez im Sattel hatte.

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