21 Nationen in Ebreichsdorf am Start

Auf Lütisburg ruhen grosse Hoffnungen in Ebreichsdorf. (Foto: kav)

Noch 14 Tage bis zum grossen Highlight der Pferdesportsaison 2017 in Österreich, der EM und WM der Voltigierer, die von 2. bis 6. August in Ebreichsdorf (Niederösterreich) ausgetragen wird. Der Pferdesportpark Magna Racino ist damit nach der Nachwuchs Spring Europameisterschaft 2012 und der Voltigier Europameisterschaft 2103 zum dritten Mal Austragungsgort eines Pferdesport Championats dieser Grössenordnung. 250 Athleten aus 21 Nationen mit 128 Pferden werden in Nieder-Österreich erwartet.

Mit einem Grossaufgebot reist die Schweiz nach Ebrichsdorf. Ziel der Schweizer Delegation ist in allen Einzel-Kategorien die Qualifikation für die 2. Runde, sprich der Einzug in die Finals zu erreichen. Bei den Junioren gilt es immerhin einen EM-Titel zu verteidigen, den letztes Jahr Montmirail in Le Mans gewonnen hat. Das für die EM Senioren selektionierte Team Lütisburg I strebt nach den Grosserfolgen der letzten Jahre mit diversen Podestplätzen an Welt- und Europameisterschaften wiederum einen Medaillengewinn an den Europameisterschaften von Ebreichsdorf an. Dieses Ziel soll mit dem neuen Pferd der Equipe, Rayo de la Luz, erreicht werden. Für den zwölf Jahre alten Westfalen-Wallach, der im Besitz von Kurt Bischofberger steht, ist es das erste grosse Championat mit einem Team. ??Bei den Junioren kann die Schweiz seit 2013 erstmals wieder zwei Herren in der Kategorie Einzel an ein Championat schicken. Die Voltige-Delegation wird von Marlis Schmid (Equipenchefin), Monika Bieri (Nationaltrainerin) sowie Hervé Brünisholz (Tierarzt) begleitet und betreut.

Erstmals in Österreich finden zeitgleich für die Senioren Voltigierer (ab 16 Jahren) die Europameisterschaften und für die Junioren Voltigierer (14 bis 18 Jahre) die Weltmeisterschaften statt. In beiden Kategorien können pro Nation je drei Damen und drei Herren für die Einzelwettbewerbe, je zwei Pas de deux und je eine Gruppe entsandt werden.
Die grössten Konkurrenten für die erfolgreichen Gastgeber werden auch diesmal wieder die Sportler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sein. Ebenfalls sehr stark und nicht zu unterschätzen sind auch die Italiener.

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