Italien gewinnt, Schweiz im Nationenpreis Zweite

Double für Italien: Nachdem die Equipe schon am CSIO Rom den Nationepreis gewonnen hatten, standen sie in St. Gallen gleich nochmals zuoberst auf dem Treppchen. (foto: zvg)

Martin Fuchs mit Clooney war der Reiter, der im Nationenpreis von St.Gallen im ersten Umgang die Serie der fehlerfreien Parcours eröffnet hatte. Der Doppelnuller allerdings sollte nicht gelingen – am Steilsprung nach dem Wassergraben blieb die Stange diesmal nicht oben und der 90. Schweizer Nationenpreis-Sieg noch nicht gewonnen. Der Doppelnuller hingegen gelang Steve Guerdat mit Bianca, Romain Duguet verbesserte sich mit Twentytwo des Biches von 8 auf 0 Punkte, das Streichresultat lieferte beide Male Paul Estermann mit Lord Pepsi mit je zwei Abwürfen, 1 Strafpunkt für Zeitüberschreitung kam noch hinzu. Dass im Gründenmoos während des zweiten Umgangs rundum Fehler addiert und Zwischenstände errechnet wurden, lag an den sich laufend ändernden Punktezahlen. Stand Frankreich bei Halbzeit nach einer souveränen ersten Runde mit einem Blankoresultat an der Spitze vor der Schweiz mit 8 und den 9 Punkten aufweisenden Italienern und Belgiern, stand das Schlussresultat Kopf: Frankreich fiel mit 25 Punkten auf den 6. Rang zurück und Italien rückte auf den 1. Rang vor und kam damit zum zweiten Sieg in einem Nationenpreis innerhalb einer Woche, nachdem sie schon in Rom gewonnen hatten. Einzig die Schweizer hielten sich souverän auf Platz zwei und Deutschland rückte mit drei Nullrunden vom 7. auf den 3. Platz vor.

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